Aktien

Dieses Thema Aktien im Forum "Wirtschaft, Ebay, Berufe & Rechtsfragen" wurde erstellt von Thanatos, 27. Juni 2014.

Thema: Aktien Hallo, aufgrund der Niedrigzinsen würde ich mal gerne im Aktienmarkt einsteigen und an die 10.000 EUR investieren...

  1. Hallo,

    aufgrund der Niedrigzinsen würde ich mal gerne im Aktienmarkt einsteigen und an die 10.000 EUR investieren ...
    Jetzt hab ich halt 0 Ahnung von der ganzen Materie :) Wo am besten ein Depot aufmachen? Die DKB wo ich Kunde bin bietet z.B. eins zum Nulltarif an.

    Was sind denn die heißen Tipps? Oder besser nicht einsteigen weil gerade die Papiere eh zu hoch sind ...?
     
  2. Wenn ich wüßte, wann die Aktienparty vorbei ist, ...

    Noch ist genug Liquidität im Markt und alle kaufen, wie damals am neuen Markt.

    Irgendwann ist dann Schluß mit lustig.

    Eine Hausfrauen-Hausse eben:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dienstmädchenhausse

    Mein kostengünstiger Broker-Tip: Flat-ex

    Recht professionell.

    Aber einen einzigen Kauf kann man auch mit allen anderen machen, erst recht als Kleinsparer mit 10 TEUR.

    Die Preisunterschiede kommen bei größeren Orders und Teilausführungen(!) so richtig raus.
     
  3. Hallo Thanatos,

    erst einmal vorweg: sei auf jeden Fall extrem vorsichtig! Das System läuft eben deshalb so gut, weil die großen Global Player die kleinen Fische ausbeuten...

    Jeder sagt und zeigt Dir erst einmal: bei uns ist all Dein Geld bestens angelegt! Es ist und bleibt ein Wetten und Zocken...

    Informationsaktualität ist dabei nicht nur vorteilhaft, sondern obligatorisch! Vor allem läuft vieles über das High Frequency Trading, und da ist man als Normalo schon mal relativ hinten an!

    Dann kommt es an, in welchem Bereich Du einsteigen willst, und um dies zu wissen, welche Optionen für Dich in Frage kommen, musst Du Dich mit einigen Dingen erst einmal intensiv beschäftigen!

    Schaue mal hier jeweils rein, und sammle Dir die entsprechenden Unterlagen:
    - http://www.godmode-trader.de/einsteiger-und-wissen
    - http://www.godmode-trader.de/einsteiger-und-wissen/wissensarchiv
    - http://www.godmode-trader.de/einsteiger-und-wissen/trading

    Dann brauchst Du ein Handels-Account, z.B. bei Admiral Markets...

    Dann brauchst Du die entsprechende Software, beispielsweise MetaTrader, die es für alle gängigen Betriebssysteme wie Windows, iOS, Android gibt...

    Da kannst Du Handelsprozesse auch simulieren, also Zocken ohne Geld - verlierst halt nichts, geweinnst halt auch nichts, aber in Echtzeit mit reellen Daten!

    Es ist mit viel Aufwand verbunden, vor allem jahrelange Erfahrung! Du musst sehr gut auf dem Laufenden sein, (auch) im Bereich Wirtschaft und Politik, vor allem nicht nur die richtigen Quellen heraussuchen, sondern auch selbst den Informationsgehalt so gut wie möglich verifizieren können! Du musst die Zusammenhänge erkennen können, causa und Indikatoren! Filtern und unterscheiden, was nur Gerüchte sind, oder was da dran sein könnte...

    Und das Wichtigste dabei nicht vergessen: die Analysten sind gleichzeitig auch Manipulatoren (nicht unbedingt negativ betrachtet)!

    Beispiel: Große Rating Agentur will, dass eine bestimmte Bank pleite geht, dann "prognostiziert" diese die Pleite dieser Bank, an dem und dem Zeitpunkt! Durch diese Information entsteht Panik, alle holen ihr Geld ab, und gerade DADURCH geht die Bank dann pleite! Mal ganz schlicht und banal ausgedrückt! Und das ist EIN Beispiel von direkter Ursache und Wirkung! Reell ist aber alles verkettet miteinander mit vielen komplizierten Knoten und Variablen... So wird ein Trend abgeschätzt und wiederum eine Prognose gestellt, die wiederum Einfluss auf vermeintliche Tatsachen haben, diese sogar noch verstärken und untermauern, oder ins unkalkulierbare Risiko stürtzen!

    Sehr vieles ist dabei Psychologie / Suggestion und Glaube!

    Knallt es mal im Irak zu laut, fallen die Kurse z.B. bei Immobilien, steigen aber gleichzeitig bei Rüstungskonzernen, trivial ausgedrückt! Es gibt kaum etwas, was nicht miteinander verschachtelt ist, und da ist es schwer, den Überblick zu behalten!

    So wird auch sehr viel absichtlich getreut und Gerüchte in die Welt gesetzt, um bestimmte Ziele zu erreichen... Die Dummen sind immer die kleinen Trader... Und da muss man gut sein, z.B. beim Scalping im Day-Trading! Da dies auch im Sekundentakt läuft, ist immer Glück und Risiko mit dabei...

    Sei vorsichtig mit hohen Hebeln bei Derivaten! Und haue nicht gleich Dein ganzes Geld da rein, oder setze alles auf einer Karte... Teile auch Deinen Einsatz auf Call und Put auf - natürlich nicht zu gleichen Anteilen...

    Sei nochmals gewarnt: verdient wird zumeist durch Ahnungslose und Gutgläubige! Auch Du wirst durch solche Dein Geld verdienen! Information ist auch hierbei Macht! Es müssen die meisten verlieren, damit wenige gewinnen, wie so oft! Um zu gewinnen, braucht man Verlierer!

    Mache Dich mit dem Börsenjargon vertraut und achte auf wiederkehrende Muster! Und hüte Dich vor der eigenen Gier!! Ich glaube, dass es jeden von uns schon entgegen der Vernunft gepackt hat, exzessiv zu zocken... Ähnlich wie bei einem Spielsüchtigen, wenn man was verliert, dass man es zwingend sofort wieder rausspielen will! Auch muss man immer wieder in Kauf nehmen zu verlieren... Und man muss sich Grenzen setzen... Und der Langzeittrend sollte natürlich auf Gewinn liegen, auch wenn man immer wieder etwas Lehrgeld bezahlt!

    Eines meiner Theorien ist, dass allgemein falsch gespielt wird, wie beim Gesellschaftsspiel einfach die Regeln missachtet oder modifiziert werden, oder ein Spielsystem manipuliert wird, um zu pfuschen! Und zwar laufen möglichst viele Informationen über Geheimdienste wie die NSA! Warum sollten sich diese Institutionen nicht auch für wirtschaftliche Zwecke eignen! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: dass aktiv von Geheimdiensten manipuliert und gesteuert wird! Wenn dadurch Konflike entflammen und beseitigt werden, warum denn nicht auch auf dem Markt?! Ich bin fest davon überzeugt, dass die Geheimdienste wirtschaftliches Interesse nicht nur aktiv verfolgen, sondern auch aktiv steuern! Wenn ein extrem großer Anteil an Daten von Regierungen, Institutionen, Universitäten, Konzernen und auch von den Ottonormal-Bürgern zentral zusammen laufen, hat man die Zügel (unter anderem) für Wirtschaft und Finanzen fest in der Hand!

    Und nie vergessen: Analysten sind zugleich auch Manipulatoren! Und die wenigen Großen verdienen aufgrund der Ahnungslosigkeit der vielen Kleinen! Und da muss man fix dabei sein, (s)einen kleinen Anteil davon abzuschöpfen!
     
  4. Was hast Du genommen? Schnell absetzen!

    Er möchte eine Aktie kaufen oder "so"!

    Von CFDs war keine Rede.

    Da in den AGBs von CMC Markets und Co. meist steht, daß diese eigene Kurse stellen dürfen, ist das auch nur etwas für Volldeppen und Hirntote. Aber die Werbung quillt überall im Internet. Warum die sich wohl die viele Werbung leisten können?

    Kauf eine Aktie, einen ETF oder eine vielleicht noch eine Anleihe. Vom Rest läßt manN besser die Finger, erst recht als Kleinsparer mit 10 TEUR.
     
  5. Wenn man sein Geld langfristig anlegen will, sollte man sein Augenmerk auch auf die Dividende und weniger auf Spekulationsgewinne legen.
    Ein guter Mix aus konservativen Papieren dürfte bei langer Laufzeit eine passable Rendite bei relativ geringem Risiko bieten.
     
  6. Ohh, hier schreibt tatsächlich noch jemand…

    Ich verrate Dir doch nicht alles!

    Warum? Laufen doch überwiegend ganz gut…

    Schon mal was von Aktien-CFDs gehört??

    Dann werde ich Dir erst einmal erklären, was (Aktien-)CFDs sind – aufgepasst:

    CFD heißt Contract for Difference, also Differenzkontrakt, und Aktien-CFDs ersetzen die „echten“ zugrundeliegenden Aktien beim long, also beim Kauf! Zwar gibt es dabei keine Rechte, die zugrundeliegenden Aktien direkt zu erwerben, also auch keine Aktionärsrechte, ABER der Inhaber hat alle Vorteile der Wertsteigerung, und beim Verkauf, also short, und alle Vorteile beim Wertverlust! Vor allem das Shorten von Aktien ist kein Problem, und im Risikomanagement lässt sich die Gefahr der Nachschusspflicht überwiegend ausräumen!

    Nur muss man eben drauf achten, welche Hebel man nimmt (!), dass man einen Broker mit börsenreellen Kursen wählt, wo noch zusätzlich kein geweiteter Spread drinhängt, und diese an diesem noch zusätzlich verdienen! Die Kurse sollten schon 1zu1 zur „echten“ Börse gestellt werden!

    Der klare Vorteil ist dabei aber, dass man nicht nur beim Long, sondern auch beim Short profitieren kann!
     
  7. Welche hast du selber konkret?