Immer Ärger mit den Handwerkern

Dieses Thema Immer Ärger mit den Handwerkern im Forum "Wirtschaft, Ebay, Berufe & Rechtsfragen" wurde erstellt von Zarathustra, 2. Dez. 2013.

Thema: Immer Ärger mit den Handwerkern Folgende kleine Geschichte. Vor ca. 1 Monat hat der Schonsteinfeger bei der Abgasmessung an unserer Ölheizung zu...

  1. Folgende kleine Geschichte.

    Vor ca. 1 Monat hat der Schonsteinfeger bei der Abgasmessung an unserer Ölheizung zu hohe Abgaswerte festgestellt.
    Wir haben dann einen Monteur beauftragt die Heizung einzustellen.

    1. Akt. Der Monteur hat ca. 2 Stunden an der Heizung "rumgefummelt". Also nur Luftdurchsatz usw. eingestellt. Damit, dachte ich, sei die Sache gegessen, aber am nächsten morgen Heizung kalt, Brenner war auf Störung. Der Brenner machte danach schon so komische "Rasselgeräusch", was er vorher nicht tat.

    2. Akt. Monteur wieder antraben lassen, er wieder so 2 Stunden weitergefummelt und dann eine neue Düse eingebaut. Problem jetzt behoben, mitnichten. Nächster Morgen wieder Heizung kalt und Brenner erneut auf Störung.

    3. Akt. Chef persönlich kommt vorbei, fummelt so 3 Stunden an der Heizung rum, und schwatzt einem einen neuen Düsenstock auf. Ihr ahnt es, Heizung diesmal sogar 1 Wochen durchgehalten, dann wieder Störung.

    4. Akt. Heute wieder der Monteur vor Ort. Jetzt sagt er mir der Brenner sei halt schon alt und er könne den Fehler nicht finden. Also neuer Brenner....

    Ich komme mir jetzt ein wenig verarscht vor, vorher lief der Brenner einwandfrei, bis eben auf die geringfügig zu hohen CO- Werten. Nach 3 "Reparaturen" angeblich der ganze Brenner Schrott.

    Muss ich die ganzen Nacharbeiten eigentlich bezahlen? Oder die verbauten Ersatzteile, an denen es ja wohl nicht gelegen haben kann, sonst würde der Fehler ja nicht immer noch auftreten.
    Kann man sich im Streitfall an irgendeine Schlichtungsstelle wenden?


    Gruß
     
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  3. Ich glaube eine Handwerkerinnung könnte hier als Schlichtungsstelle dienen.

    Ich weiß es aber nicht sicher.

    P.S.

    Aber ansonsten Problem gelöst durch den Handwerker.
    Heizung aus bedeutet CO2 Werte auf alle Fälle OK :D
     
  4. Das ist nunmal das Problem, wenn man selber keine Ahnung von der Materie hat.

    Da braucht man Handwerker, zu denen man absolutes Vertrauen hat.
    Aber die wachsen ja leider nicht auf den Bäumen.

    Grundsätzlich könnte man sich schon vorstellen, dass die sich vollkommen korrekt verhalten haben, auch wenn der erste Eindruck anders zu sein scheint. Es kann ja durchaus sein, dass es einen gravierenden Fehler gibt, der zu dem Ausfall der anderen Komponenten führt.
    Und das muss für die Techniker auch nicht unbedingt erkennbar gewesen sein.

    Du könntest natürlich hingehen und jetzt einen anderen Handwerksbetrieb beauftragen und den dann gleichzeitig fragen, ob die jetzigen Handwerker wohl gut gearbeitet haben.
    Aber richtig viel weiter bringt dich das vermutlich auch nicht. Denn erstens hackt die eine Krähe der anderen ja bekanntlich kein Auge aus und selbst wenn derjenige behauptet, dass Mist gemacht wurde, hilft dir das ja noch nicht großartig weiter. Oder würdest du es z.B. aufgrund dieser Aussage zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen lassen? Ansonsten sieht es nämlich möglicherweise so aus, dass du 2 fette Rechnungen bezahlen musst: Beim alten und beim neuen Handwerker

    Ich denke mal, wenn du von der aktuellen Firma den Brenner tauschen lässt, gibt es zumindest, was die Vergütung der bisherigen Arbeiten anbelangt einen großen Verhandlungsspielraum.
    Und wenn der Brenner wirklich schon sehr alt ist, könnte das die vernünftigste Lösung sein.

    Ob du dann bei der nächsten Gelegenheit wieder den gleichen Handwerker rufst, bleibt ja sowieso dir überlassen.
     
  5. Heizungsbauer ... ist so ein Thema. Meine Erfahrung: mindestens 50% der Monteure sind mit leichten Problemen völlig überfordert. Die meisten kennen immer nur ihre EINE Marke.

    Mein Tip: Laßt den Werkskundendienst des Herstellers kommen.
     
  6. Schoen waers, wenn Sie die wenigstens kennen wuerden.
    Heizungsbauer hatte 5 Jahre zuvor beim Nachbarn kpl. neue Heizung montiert. Anlaesslich der Wartung meinte er der Sensor fuer die Flammueberwachung muesste ausgetauscht werden, gaebe es aber nicht mehr, er wuerde einen Ersatztyp einbauen.
    Monteuer weg, Heizung kalt.
    Nachbessern hier, fummeln dort. Ueber Tage die Bude kalt. Im Endeffekt sollte ein neuer Brenner faellig sein - waere am sinnvollsten und wirtschaftlichsten kpl. mit Kessel. Nachbar verzweifelt, hab ihn gefragt wo der alte Sensor liegt; war noch da.
    Andere Heizungsfirma angerufen, mit dem Lappen ueber die Fotozelle gehen lassen, eingebaut - Heizung loeppt seit dem :böse:
    Rohre loeten, Kessel anschliessen - Weisheit zu Ende. Ein Hoch aufs deutsche Handwerk
     
  7. Anderes Beispiel: Aussenwandtherme geht gelegentlich auf Stoerung. Sensorwechsel, Platinenwechsel immer nur bis zur naechsten Stoerung hilfreich.
    Im Endeffekt Wechsel des Geraets. Laeuft aber erst gar nicht an, sondern geht direkt auf Stoerung.
    Segen der modernen Technik: Fehlermeldung Gasvordruck zu gering. Regulierung haette sicher schon beim alten Geraet geholfen.
    Aber da muss man als Fachmann ja erst mal drauf kommen ;)
     
  8. Ich habe Ahnung von der Materie, nur kann ich den Brenner nur grob mittels Flammbild einstellen, da mir die Messgeräte fehlen.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Monteur entweder absichtlich gefuscht hat, oder absolut unfähig ist. Wie kann man einen neuen Brenner empfehlen, ohne überaupt die Fehlerquelle am alten gefunden zu haben?
    Das ist ja ungefähr so als ob ich mit meinem Auto zur AU fahre und am Ende empfiehlt mir der Prüfer einen neuen Wagen, weil er zu doof ist den Fehler am Alten zu finden.

    Ich denke ich werde zähneknirschend die Rechnung bezahlen und den Brenner selber reparieren, der Schornsteinfeger hat ihn ja jetzt abgenommen.
    Ich möchte den Brenner gerne behalten, gerade weil der recht simple und robust aufgebaut ist.
     
  9. Dafür gäbe es natürlich schon plausible Erklärungen.

    Diese Möglichkeiten schließe ich allerdings auch in keiner Weise aus.





    Wenn ich wirklich Ahnung von der Sache hätte,(dann wäre ich aber auch in der Lage, dem Monteur seinen Pfusch konkret nachzuweisen) dann würde ich die Rechnung auch nicht (voll) bezahlen, wenn ich den Brenner nach der Reparatur noch selber reparieren müsste.

    Allerdings hätte ich dann auch von Anfang an keinen Monteur gerufen, sondern besäße die erforderlichen Meßgeräte, oder könnte sie mir beschaffen.
     
  10. Letzter Akt.:

    Fehler gefunden. Die Kupplung zwischen Motor und Gebläse war locker. Es war eindeutig die Schuld des Monteurs, denn der hatte den Motor bei seiner "Reparatur" abgezogen.
    Ich werde mich mal ein wenig schlau machen, ob man die Rechnung in vollem Umfang bezahlen muss.
    Sehe ich ja garnicht ein für solche eine Pfusch auch noch zu bezahlen.
     
  11. Tu einfach mal so, als waere der 1. Reparatur Erfolg beschieden gewesen und bezahl diese.
    Denn Rest soll er unter Lehrgeld verbuchen.
     
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