Leistung eines Tower-PCs mit Billig-Laptop per Remote nutzen?

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Stefan_mallorca04

Stefan_mallorca04

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Hallo Zusammen,

auch in diesem Sommer werde ich von meinem Laptop wieder gebrandmarkt. Wenn die CPU-Kerne trotz geringer Last bis auf 98°C klettern.

Meine Idee wäre die Hitzeerzeuger auszulagern.
Dabei soll es einen performanten Tower-PC geben, der alle nötigen Berechnungen anstellt.
Und einen Billig-Laptop, der als kompakter Monitor mit integrierten Eingabegeräten fungiert.
Also etwa so:

Tower
i5 (8.Gen)
DDR4 (2x16)
Flotte SSD
GraKa (dediziert)

Laptop
FullHD Display
DDR3/4 (1x4)
HDD/Lahme SSD
USB-C

Während der Tower am Gigabit-Hub hängt,
könnte der Laptop via USB-C mit dem Hub verbunden und gleichzeitig geladen werden.

Nun zu meinen Fragen.
1.: Wie sind Eure Erfahrungen mit Remote-Verbindungen? Ist eine flüssige Darstellungen in FullHD überhaupt realisierbar?
2.: Ist der Einsatz einer dedizierten Grafikkarte im Tower sinnvoll? Inwieweit können dortige Berechnungen überhaupt per Remote weitergegeben werden?
3.: Noch einen Tip für nen "kalten" Laptop? Muss ja Hardwareseitig nix drauf haben!?

Vorab vielen Dank,
Stefan
 
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Lemmy

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Stefan_mallorca04

Stefan_mallorca04

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Ab hier keine Frage mehr. Nur ein Ausblick wie das Projekt fortgeführt wird.

Die NVidia-Variante gefällt mir in der Theorie sehr gut. Denn wer sollte eine solche Aufgabe besser lösen, als die Grafikkarte selbst...
Habe die Technologie in verschiedenen Szenarien und Einstellungen getestet. (Stream auf Smartphone/Desktop/Laptop per Kabel/Wifi)
Während sowohl Moonlight, als auch die Microsoft-Remote-Variante prinzipiell ordentliche Verbindungen zustande brachten,
waren mir die Mauszeiger-Verzögerungen bei beiden Lösungen zu groß. (Gilt nicht für Surfen/Office/YouTube)

Als Ursprung des "Übels" sehe ich die Video Komprimierung/Dekomprimierung, welche einfach ein wenig Zeit benötigt.
Und das lässt sich wohl nur umgehen, indem direkt mit HDMI verbunden wird. Wer jetzt aber glaubt... "Wie schwer kann das sein, einen Laptop mit HDMI-Eingang zu finden?" …wird vermutlich enttäuscht. Natürlich gibt es dafür HDMI->USB Adapter. Aber auch hier muss ja wieder umgerechnet werden.

Als "Eigenbau-Lösung" werde ich jetzt vermutlich zum Pi-Top2 greifen.
Lässt man hier den Mini-Computer RaspberryPi einfach weg (der ohnehin nicht zum Lieferumfang gehört) bleibt was übrig?:
Ein Display mit HDMI-Eingang, Tastatur mit Touch und Akku. Vom Look her quasi ein Laptop.

Umbaumaßnahme Display:
Für ein bequemes Stecken des HDMI-Kabels, verlängere ich den internen HDMI-Anschluss mit einem kurzen Kabel mit Einbaubuchse nach außen.

Umbaumaßnahme Tastatur:
Diese würde im Pi-Top eigentlich an das RaspberryPi angeschlossen. Damit sie stattdessen mit dem Rechner kommuniziert, lege ich die Anschlüsse auf die Platine einer kabellosen Tastatur. Diese wird aus einer Funktastatur ausgebaut. Auch braucht man natürlich die Tastenbelegungen. Saft bekommt die Tastatur vom im Pi-Top integrierten USB-Anschluss, welcher bereits über den Akku versorgt wird. Anschließend natürlich noch den USB-Funk-Empfänger der Tastatur am Tower anschließen. Tastaturlayout ist US.

Integration Ton:
Hier bin ich noch unschlüssig, ob ich den Ton aus dem HDMI-Signal abgreife, oder auch hier auf ein kabelloses System zurück greife.
In jedem Fall müssen noch kleine Lautsprecher rein. Die sind nämlich im Pi-Top nicht ab Werk verbaut. Leider müssen die dann wohl nach unten schallen. Drüber liegt ja bereits die Tastatur.

Und soll es doch mal komplett kabellos sein?:
Da der Akku nur Tastatur, Lautsprecher und Display versorgen muss, wird er sicher nur alle paar Stunden nachgeladen werden müssen.
Für das Displaysignal könnte man dann einfach das HDMI-Kabel gegen einen Miracast-HDMI-Adapter tauschen.

Geht auch USB-C?:
Eine tolle Sache wäre natürlich auch, wenn man Laden und Bildsignalübertragung über nur 1 Kabel lösen könnte.
Ebenso, wie es bei USB-C der Fall ist.
Da das Ladegerät mit 18Volt angegeben wird und auch HDMI<->USB-C Adapter verkauft werden, sollte sich das theoretisch auch irgendwie lösen lassen.

Diesen Artikel von Golem fand ich lesenswert. Er beschäftigt sich mit der kabellosen Bildübertragung von HDMI-Adapter zu HDMI-Adapter.
Besonders interessant die 60GHz Variante mit kurzer Reichweite, aber flotter Übertragung und ohne das WLAN zu stören.
 
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bo313

bo313

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irgendwo im Wilden Westen
sehr spannendes Projekt
 
  • Leistung eines Tower-PCs mit Billig-Laptop per Remote nutzen? Beitrag #5
B

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Die frage ist halt was willst du machen?
In meinen fall habe Ich mir einen HP gebrandeten Server gekauft und den ESXi installiert. Darauf laufen paar Virtuelle Win7 die div. sachen erledigen zb. Fernsehen aufzeichnen übers Lan oder sachen Decodieren.
 
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