Voltherr KGE 3500 für Beschallungsanlagen

Diskutiere Voltherr KGE 3500 für Beschallungsanlagen im Voltherr - Generatoren / Stromerzeuger Support Forum im Bereich Alles Wissenswerte über den Generator.; Hallo, ich möchte mit dem Voltherr KGE 3500 mein Soundsystem (Pa Anlage) versorgen. Nun habe ich mich gefragt wie der KGE 3500 wohl auf...
  • Voltherr KGE 3500 für Beschallungsanlagen Beitrag #1
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albrecht89

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Hallo,

ich möchte mit dem Voltherr KGE 3500 mein Soundsystem (Pa Anlage) versorgen.

Nun habe ich mich gefragt wie der KGE 3500 wohl auf meine Schaltnetzteil Endstufen reagiert.
Ich denke ein Vorteil ist schon mal das durch eine Power Faktor Correction so gut wie keine Blindleistung entsteht.
Da Musik ja sehr Peaklastig sein kann muss das regeln der Drehzahl sehr fix gehen, weil richtig leistung wird nur bei den Basslines benötigt.... kommt da der Stromerzeuger überhaupt hinterher?

Ich wäre über eine Antwort sehr dankbar!:fly:
 
  • Voltherr KGE 3500 für Beschallungsanlagen Beitrag #2
Boe

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Hallo Albrecht89,

es kommt auch die Größe der Endstufe(n) an. Fährst Du Bi-Amping, oder Fullrange? Wieviel Watt RMS werden benötigt? Natürlich ist die EcoSchaltung tabu, weil die mechanische Regelung via VergaserStellMotor überhaupt nicht mit den Flankensteilheiten heutiger Frequenzweichen, DigitalSoundprozessoren und auch Endstufen schritt hält. Der 3500er Voltherr kommt schon mit einer mittelprächtigen PA von sagen wir mal 1-1,5 kW durchaus klar. Aber ECO aus, die Möhre muß voll drehen. Ich habe an meinem FME XG SF2000 zwei Crown Endstufen älterer Bauart (90er Jahre) und zwar die XL800 für die Bässe unterhalb 150Hz und die XL600 für den Rest des Frequenzspektrums betrieben. Die Schallwandler für die Bässe waren pro Seite jeweils 2 x 15" mit je 300 Watt von RCF und die Topteiele waren jeweils 2 Dual-Cone 12 " plus 1" Hochton-Kalotte original von Tannoy. Manchmal war es meines Erachtens nach schon grenzwertig. Ich hatte das Gefühl, als sei ein Limiter verbaut. Das Volk hat es nicht gehört, aber ich weiß auch, worauf ich hören muß. Es trat aber nur im quasi Voll-Lastbereich auf, wo die Endstufen selbst schon ab und an "geclippt", also das Eingangssignal endstufenschonend begrenzt, haben.
So ein Moppel kostet ja nicht gerade wenig. Also ich würde, je nach Wohnort, durchaus in Betracht ziehen, die PA samt Endstufen, Weichen, Prozessoren usw. in einen Transporter laden, und dann nach Versmold zu fahren. Ich würde es ausprobieren. Wie gesagt, es kommt auf die Leistung an. Das die Blindleistung schon von vorneherein begrenzt wird, ist schon mal sehr gut, und bei hohen Leistungen auch zwingend erforderleich. Vielleicht brauchst Du auch einen etwas größeren Moppel. Der ist zwar alleine nicht mehr tragbar, aber sowas wird doch eh immer mindestens zu zweit gemacht, oder? So war es jedenfalls bei mir bis vor einigen Jahren. Man will sich doch nicht kaputt schaffen. Aber bedenke...PA UND bunte Lichter benötigen einen Generator jenseits der Tragfähigkeit zu viert!

Grüßle vom Boe
 
  • Voltherr KGE 3500 für Beschallungsanlagen Beitrag #3
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albrecht89

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Vielen Dank für deine schnelle Antwort!

Ich werd die Tage mal messen was die PA so an Leistung zieht.... aber ich denke man kann das nicht vergleichen mit einer Crown Endstufe älterer Bauart.... das gut ist an digitalen Amps die merken wenn das Netz nachgibt und passen sich an. Ich habe bereits ein Inverter Stromerzeuger mit 7,2 KW der hat sogar 14kw PA geschafft hat aber das war mehr als Leistungslimit :)

Interessant wäre auch ob man das Gerät auf dauer 3 KW stellen kann also das die Regelung aus ist und immer 3 kw anliegen.

Ich komme aus Berlin gibt es hier irgendwo ein Shop oder Verleih der dieses Gerät vermietet?

Beste Grüße
 
  • Voltherr KGE 3500 für Beschallungsanlagen Beitrag #4
Boe

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Hallöchen nach Berlin,

Digitalendstufen habe ich noch nicht probiert. Ich bin auch zu lange raus, ich werds auch nicht mehr probieren. Aber die Eco-Schaltung am Moppel hat nichts mit der Inverterschnelligkeit zu tun. Der Inverter ist aufgrund von Halbleitertechnik in der Regel eigentlich schnell genug. Es muß nur schnell genug die Energie auch zur Verfügung stehen, die er weiterleiten kann. Und die liegt eben an, wenn Du die Eco-Schaltung ausmachst. Der Spritverbrauch ist natürlich in dem Fall sehr hoch. Aber Kraft (Energie) kommt eben von Kraftstoff.
Die Eco-Schaltung ist nur zur Reduktion von Motordrehzahl und damit verbunden von Lautstärke. Natürlich hält auch ein solcher Motor bei gedrosselter Drehzahl länger, als wenn der ständig auf Höchstdrehzahl laufen muß. Eine Regel gilt nämlich auch für den "normalen" Gebrauch von Invertergeneratoren:
Bei Leistungsanforderung von mehr als 50-60% der Nennleistung, wenn sie denn immer nur temporär gebraucht wird, ist die Ecoschaltung tabu, weil sonst der Inverter auf Dauer Schaden nehmen kann.
Andersherum hätte ich überhaupt keine Bauchschmerzen einen InverterGenerator der 10 kW-Klasse für eine Enstufe von 3-5 kW in Eco zu benutzen. Aber so ein Moppel kann doch nicht mehr einfach getragen werden. Obwohl ...
... Anhänger hinter dem Transporter ... passt schon. :grins:

Google mal nach "Boels". Die vermieten fast alles, auch bei Euch in Berlin. Vielleicht ist da auch ein Inverter dabei?

Grüßle vom Boe
 
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